DEPRESSIONEN



Folgende Informationen aus dem Deutschen Ärzteblatt zum Thema Antidepressiva möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:


Meta-Analyse der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA:

Antidepressiva sind nur bei schwersten Depressionen wirksam

Eine Analyse von 35 wissenschaftlichen Studien aus dem Jahre 2008 kam zu dem Ergebnis, dass selbst die neueste Generation von Antidepressiva lediglich bei sehr schweren Depressionen eine stärkere Wirkung zeigt als Placebos, also sogenannte wirkstofflose Scheinpräparate. Diese Placebos erreichten 80% des Wirkungsgrades der Anti-depressiva, die zwischen 1989 und 1999 für den amerikanischen Markt zugelassen wurden und noch heute offiziell zu den wirksamsten Antidepressiva zählen. Verglichen wurden die Leistungen der Placebos mit folgenden Inhaltsstoffen:
- Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)

- Fluoxetin

  1. -Paroxetin

  2. -Venlafaxin (ein Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer)

  3. - Nefazodon

Dass Placebos in der Lage sind, Depression zu mildern, ist grundsätzlich nichts Neues. Nur stellt sich manchem die Frage, inwieweit diese Medikamente, die allesamt zur „Crème de la crème“ der Antidepressiva gehören, womöglich doch zu oft verschrieben werden. Brisant sind meines Erachtens zudem Antidepressiva-Studien zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen: Hier attestierten die Studien ein erhöhtes Risiko für Suizidgedanken.



DEPRESSIONEN


Jeder kennt es, einmal in trauriger oder gedrückter Stimmung zu sein, doch üblicherweise hält solch eine gedrückte Stimmung nur einige Stunden oder Tage an. Wenn bei Ihnen selbst oder einem Angehörigen oder bei einem Freund die freudlose Stimmung jedoch sehr stark ist und über einen längeren Zeitraum anhält, sollten Sie dringend Hilfe annehmen. Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland - beinahe jeder fünfte Bundesbürger erkrankt im Laufe seines Lebens an einer Depression, wobei Frauen doppelt so häufig betroffen sind als Männer.

Typische Symptome sind Interessenverlust, Freudlosigkeit, ein verringerter Antrieb und erhöhte Ermüdbarkeit.

Häufig treten folgende Symptome auf:

    Verminderte Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit
    Vermindertes Selbstgefühl / Selbstvertrauen, Selbstvorwürfe
    Schuldgefühle oder Gefühle der Wertlosigkeit
    Negative Gedanken über die eigene Zukunft
    Schlafstörungen (Einschlaf- oder Durchschlafstörungen, sowie zu frühes Erwachen am Morgen)
    Veränderungen des Körpergewichts
    Suizidgedanken
    Appetitverlust
    Keine Lust auf sexuelle Begegnungen

Zum Schluss eine kleine Gedankenanregung....

Henry Ford - er war nicht nur Begründer der weltberühmten Automarke - sondern auch ein guter Beobachter.                    Er kannte die Macht von Glaubenssätzen. Einer Anekdote zufolge, soll er geäußert haben: „Egal, ob Sie glauben, dass Sie etwas können oder ob Sie glauben, dass Sie es nicht können - Sie haben in jedem Fall Recht!“



 
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