PARTNERSCHAFT





10 Tipps für eine glückliche Partnerschaft!


2010 wurden in Hamburg 7.452 Ehen geschlossen, 3.659 geschieden - fast 50 %!


Natürlich gibt es oftmals gute Gründe für eine Scheidung:


körperliche oder seelische Gewalt,

wiederkehrende Untreue,

Suchterkrankungen oder

unüberbrückbare Persönlichkeitsunterschiede

Leider trennen sich aber auch Paare aus reinem Unwissen, wie sie ihre Partnerschaft über Jahre hinweg erfüllt genießen können.

Studien von Richard Luca zeigen, dass das Glück, das zu Beginn einer Ehe besteht, nur etwa zwei Jahre anhält. Danach fallen die von Amors Pfeilen Getroffenen wieder mehr oder weniger sanft auf ihr ursprüngliches Glücks- oder auch Unglücksniveau hinab. Die Verliebtheit mit der berühmten “rosa-roten Brille” ist noch flüchtiger, ein Dopamin-Cocktail von Mutter Natur:                  

das Starter-Paket für Sie!

Wir  s o l l e n  uns verlieben, damit wir eine Partnerschaft beginnen. Nachdem die Schmetterlinge im Bauch sich mehr und mehr beruhigt haben, beginnt idealerweise eine fürsorgliche, mitfühlende Zweiergemeinschaft, die zu einer langwährenden Beziehung wird. Immerhin 80 % der deutschen Bevölkerung strebt dieses Ziel an.

Hier kommt die sogenannte “hedonistische Anpassung” ins Spiel - das Phänomen, positive Dinge im Wesen des Partners, in der Partnerschaft allgemein schnell als selbstverständlich anzusehen! Dass wir uns schlicht und ergreifend an die guten Dinge gewöhnen und diese nicht mehr zu schätzen wissen. Der Anfang vom Ende vieler glücklichen Beziehungen. Ich habe für Sie die neuesten 10 wissenschaftlichen und alltagstauglichen Tipps zusammen gefasst:


        1. Bauen Sie ein Gefühl von Gemeinschaft auf!

Verabreden Sie sich bewusst für gemeinsame Freizeitaktivitäten und Gespräche – hören Sie Ihrem Partner aufmerksam zu, zeigen Sie Interesse, ehrliche Bewunderung und Zuneigung.

     2. Wertschätzung!

Werden Sie sich immer wieder bewusst, wie viel Glück Sie haben, einen Menschen, wie Ihre/n Partner/in an Ihrer Seite zu haben! Das ist keine Selbstverständlichkeit! Machen Sie es sich zu einer guten Gewohnheit, sich selbst und Ihrem Partner zu sagen, dass Sie ihn/sie als Person schätzen und dankbar sind für Ihre Partnerschaft/Ehe.

          3. Abwechslung!

Bringen Sie Veränderungen in Ihren Alltag, seien Sie spontan und erlauben Sie sich Kreativität in allen Bereichen Ihrer Partnerschaft zu bringen: auch und gerade in der Sexualität!                           

          4.  Überraschungen!

Mit der Zeit kennen wir die Marotten, Charakterzüge und das Verhalten unseres Partners aus dem FF. Die Folge: Wir fallen in  Alltagsroutine. Jeder Schritt, jede Handlung läuft mehr oder weniger gleich ab, und die Routine hört im Bett nicht auf: Die immer gleichen Stellungen, die immer gleiche Reihenfolge von Stimulationen etc. Das ist der sicherste Weg in ein Leben als Brüderlein und Schwesterlein.

“Das hat sich bei uns so eingebürgert….”, “Diese Art hat sich eben in unserer Sexualität bewährt….”, “Mein(e) Partner(in) mag keine anderen Sachen…”

Innovation zu  l e b e n , mag zunächst verunsichern. Ganz sicher! Sie verlassen die vertraute “Komfort-Zone”. Ich gebe Ihnen sogar die  G a r a n t i e , dass Sie vieles von dem Neuen, welches Sie probieren, möglicherweise gleich nach dem ersten Mal oder auch erst nach 2-3 x wieder verwerfen werden. Das gehört dazu. Das ist normal, wenn Sie eine erfüllte Sexualität suchen.               

Ich möchte Sie einladen, sich als kreativer Konstrukteur Ihres (Sexual-)Lebens neu zu erschaffen. Wie ein Erfinder von etwas Neuem. Dinge sich auszumalen,  Neues zu probieren. Testphasen. Und oft genug wird eine Idee nach ersten Versuchen im Papierkorb landen. Das ist normal. Für jeden Kreativen. Denken Sie an Daniel Düsentrieb! Und einfach neugierig zu sein, was geschieht, wenn b e i d e  Partner sich erlauben, sich die Freiheit nehmen, sich von dem Altbewährten zu lösen. Dass das Routine-Programm funktioniert, wissen Sie bereits. Das steht Ihnen jederzeit weiterhin zur Verfügung. Und mit dieser Freiheit, diesem Wissen, sich seiner eigenen Kreativität bewusst werden zu können und offen in der Partnerschaft damit umzugehen, positive Veränderungen zu erleben.

Neugierig zu sein, wie Sie durch “Versuch und Irrtum” Ihren Weg hin zu einem lebendigen, interessanten und abwechslungsreichen Leben und einer aufregenden Sexualität gehen. Ihren persönlichen Weg, der zu Ihnen passt.

Gerade weil Sie sich gut kennen, ist der Boden für das Sich-Ausprobieren bereit. Offene Kommunikation. Experimentieren: mit sich, mit dem Partner mit Dingen, die unsere gesamten Sinne ansprechen wie Düfte, Öle, Lichtquellen, (Ver-), (Ent-) Kleidung, Orte, Spielen mit der Zeit: Entschleunigung, Verzögerung, Beschleunigung. Entdecken Sie  Spiele zum Thema Dominanz, zum Thema Nähe und Distanz, wie Versteckspiel im dunklen Haus etc. Sie kennen sich schon so/zu lange? Dann erkennen Sie, dass Sie damit den größten Joker besitzen: Gegenseitiges Vertrauen! Sie wollen Ihre Sexleben verbessern? Wenn nicht jetzt, wann dann?

Übrigens, schönes Beigeschenk: Die Entwicklung Ihrer Persönlichkeit!                         

Stehen Sie zu sich und zu dem, was Sie wollen, was Sie tun! In jeglicher Hinsicht. Arbeiten Sie an Ihrem Selbstbewusstsein, denn nur so erhalten Sie das wichtigste Merkmal für dauerhaftes sexuelles Verlangen aufrecht:

Faszination für den Partner!

Solange Sie dabei gegenseitig Ihre Bedürfnisse und Wünsche respektieren, sind Sie auf der richtigen Seite!  

  1. 5. “Das Berühren der Figüren mit den Pfoten ist verboten!?” –

     NEIN, BITTE FASSEN SIE IHREN PARTNER AN!

Es gibt Coffee to go, last minute Reisen, books on demand – Sexualität ist anders, vor allem, wenn die Beziehung über die Jahre  schon ein paar Gebrauchsspuren aufweist. Die Basis um Lust für den Partner entwickeln zu können, ist das tiefe Gefühl, die Überzeugung von meinem Partner gewollt zu sein. Verlangen entsteht nicht aus dem Nichts, sondern bedarf kontinuierlicher Bestätigungen. Der Mensch ist ein soziales Wesen, wir waren alle einmal Babies, waren “Traglinge” – zum Tragen bedarf es der Berührung. Berührung ist das Erste. Wichtig.

Haptische Reize: Hand auf der Schulter, auf dem Po, Umarmungen, Küssen, Streicheln. Nicht nur als Vorspiel, sondern immer wieder zwischen durch. Tut gut. Kostet nichts. Machen! Und wenn Ihr Partner fragt, warum: Gleich noch einen Kuss! Erhalten oder etablieren Sie eine Kultur der Wärme und Zärtlichkeit und bleiben Sie dabei gleichzeitig selbstbewusst!

6. Werden Sie zum Coach Ihres Partners!

Unterstützen Sie sich gegenseitig darin, Ihre Ziele zu erreichen, Ihre  Träume wahr werden zu lassen. Zeigen Sie sich gegenseitig Begeisterung für die Dinge, die Ihrem Partner viel bedeuten.

7. Psychohygiene!

Kultivieren Sie positive Emotionen und achten Sie sorgsam auf Ihre Gefühle.

Wut, Neid, Eifersucht, Ärger, Frustration, hässliche Kommentare haben nichts in Ihrem Herzen zu suchen.

Schritt 1: Werden Sie sich darüber bewusst, dass diese Gefühle nur einen Teil von Ihnen ausmachen! Sie sind mehr! Schritt 2: Betrachten Sie alles aus der Vogelperspektive und suchen Sie nach einem neuen Blickwinkel für Ihre Situation bis Sie einen versöhnlicheren Blick darauf gefunden haben. Diese Technik des sogenannten “Reframings” bedarf etwas Übung. Lohnt sich aber! Hilfreich: Gehen Sie dazu an die frische Luft und bewegen Sie sich!

8. Gimme five! Die 5 : 1 –Regel

Probieren Sie es einfach aus, zwei Wochen lang aus! Fünf freundliche Bemerkungen für Ihren Partner auf eine freundlich (!) formulierte Bitte/konstruktive Kritik! Mit einem Teelöffel Zucker schluckt sich bittere Medizin sehr viel leichter. Die Reihenfolge war übrigens nicht 1 : 5, sondern 5 : 1. Auch das macht einen Unterschied.

9. Dankbarkeitsübung                                                        

Schreiben Sie täglich fünf Dinge auf, für die Sie dankbar sind. Ganz banale Sachen, aber auch Bedeutsame.

10. Instant-Glück in 5 Minuten

Fragen Sie sich jeden Tag: “Was kann ich heute innerhalb von fünf Minuten tun, damit sich mein Partner wohl fühlt?” Einfach machen!


Zum guten Schluss: Vorsorge ist besser als Nachsorge – Maßnahmen gegen die hedonistische Anpassung sollten idealerweise von Anfang an genutzt werden.

Ich wünsche Ihnen viel Freude in Ihrer Partnerschaft! Wenn Sie Anregungen oder Begleitung in Ihrer Beziehung suchen, nehmen Sie einfach Kontakt zu mir auf! Eine Auflistung aller partnerschaftlichen Themenbereiche finden Sie im unteren Bereich dieser Seite.

Zum Weiterlesen: “The How of Happiness”, 2008 und  “The Myths of Happiness”, Januar 2013 - Dr. Sonja Lyubomirsky (Professor für Psychologie an der Universität von Kalifornien, Riverside)



PARTNERSCHAFT


Die meisten von uns erhoffen sich von ihrer Partnerschaft, dass das tiefe Gefühl von gegenseitiger Faszination und Verbundenheit, welches wir in den Anfangszeiten unserer Beziehung erlebt haben, ein Leben lang anhalten möge und doch sehen wir uns im Laufe der Jahre in unserer Partnerschaft mit unterschiedlichsten Problemen und Konflikten konfrontiert.

Auf einmal stellt man fest, dass die eigene Beziehung nicht mehr eine Quelle von Lebensfreude ist, sondern wird z. B. als belastend oder einengend empfunden. Dieses kann so weit gehen, dass wir das Gefühl bekommen, durch unsere gestörte Beziehung regelrecht krank zu werden.

Aber auch gegenseitige Kritik und Vorwürfe, Rechtfertigungen und eskalierende Streitigkeiten, oft genug dabei über Kleinigkeiten, führen häufig genug in einen Teufelskreis, aus dem sich die Beteiligten nicht mehr lösen können. Verachtung in Form von zynischen Sprüchen und sarkastischen Bemerkungen tun ein Übriges, so dass am Ende ein Gefühl der Unzufriedenheit, Wut, Enttäuschung und Verletzung bei den Betroffenen zurück bleibt. Auch ehelicher Sadismus ist ein weit verbreitetes Phänomen in langjährigen Beziehungen. Gerade weil wir unseren Partner so gut kennen, wissen wir auch genau, an welcher Stelle wir ihn treffsicher verletzen können. Da gilt es kleine Kinder im Hause zu betreuen und der Partner vergisst „versehentlich“, dass der andere an diesem Abend eine ihm wichtige Verabredung hat und kommt leider viel zu spät nach Hause. Als Retour-Kutsche reagiere ich dafür nicht auf die eindeutigen Annäherungsversuche am Abend, gähne demonstrativ, drehe mich zur Seite weg und spreche von Migräne, hormonellen Veränderungen und ähnlichem, der andere revanchiert sich am nächsten Abend, indem er ewig herumtrödelt und lässt den  ihn antreibenden Partner, dem Pünktlichkeit so viel bedeutet, genüsslich im eigenen Saft schmoren... Sie glauben, dass sei die Ausnahme? Mitnichten - es sind ausgefeilte, feine und höchst intelligente Strategien, die eine Balance schaffen soll. Tit for Tat für Erwachsene: Wie Du mir, so ich Dir! 

Da sich Partnerschaftsprobleme auf die allgemeine Lebensqualität auswirken und obendrein zur Entwicklung von psychosomatischen und sogar psychiatrischen Störungen führen können, liegt es mir ganz besonders am Herzen, Ihnen zu helfen, sich aus frustrierenden Paardynamiken zu befreien und den Weg für eine verbesserte Partnerschaft zu bereiten.

Manche glauben, dass bei der Entstehung von Beziehungsproblemen beide Partner daran teilhaben und dass man deshalb eine Lösung auch nur in einem gemeinsamen Therapie- oder Beratungsprozess bewirken kann. Meine Erfahrung ist, dass jeder 50 % der Verantwortung für die Beziehung hat, doch dieses bedeutet in seiner Konsequenz, dass Sie auch ohne die Beteiligung Ihres Partners die Beziehung grundlegend verändern können:
Denn sobald bereits einer sich verändert, hat dieses automatisch Konsequenzen für das Gesamtsystem „Paarbeziehung“.

Ich stehe Ihnen u. a. bei folgenden, sehr häufigen Problemen kompetent zur Seite:

    Generell häufiges Streiten / Missverständnisse
    Untreue eines Partners
    Probleme mit der Sexualität
    Trennungsgedanken / Scheidung
    (chron.) Krankheit eines Partners oder innerhalb der Familie
    Erziehungsprobleme durch unterschiedliche Erziehungsstile
    Mangelnde Balance zwischen Beruf und Familie / Partnerschaft
    Zweitehen / Patchwork-Familien
    Dissonanzen wegen der Ursprungsfamilie des Partners
    Kinderwunsch-Konflikt
    Probleme durch das Alter
    Liebeskummer
    Entscheidungsprobleme
    Sinnkrisen
    Fernbeziehungen

Gern helfe ich Ihnen durch ganz konkrete Hilfestellungen, sowie bei der Entdeckung, wie Sie Ihren gemeinsamen Weg aus der vermeintlichen Sackgasse finden. Das Schöne an dieser Beziehungsarbeit ist, dass es in fast allen Fällen gleich ZWEI Gewinner in der Beziehung gibt.


 
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